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Hallo Reader, beim Saxophon spielen kümmerst du dich vor allem um deine Finger, damit du den richtigen Ton greifst. Doch genauso wichtig ist die Zungenbewegung, denn es ist ein Unterschied, ob du den Ton anbindest oder anstößt. Und jetzt kommts: Der Zungenstoß ist kein Stoß! Der Begriff "Zungenstoß" ist total irreführend und sorgt für ein häufiges Missverständnis. Manche nennen es auch "Zungenschlag". Und auch dieser Begriff ist nicht besser. Der Reihe nach: Die Position der Zunge: Die Zungenspitze liegt hinter den unteren Schneidezähnen. 👉 Die Zungenspitze schlägt also nicht gegen das Blatt, sie bleibt hinter den unteren Schneidezähnen. Die Bewegung der Zunge: Die Zunge wölbt sich vor zum Blatt und zieht sich wieder zurück. ❗️ DIE ZUNGE IST EIN VENTIL: sie entscheidet, wann die Luft in das Saxophon einströmen kann. Und zwar in dem Moment, wenn du sie vom Blatt wegziehst. Das Wegziehen ist also die entscheidende Bewegung, nicht die Bewegung zum Blatt. Du kennst das: der Zungenstoß klingt gerne mal ⊖ luftig oder zu grob, ⊖ schwerfällig bei schnellem Tempo oder ⊖ verzögert das Anspringen des Tones. Wie wird der Zungenstoß sauber, spritzig und leicht im Klang? Die ZUNGENBEWEGUNG muss fein und flink werden. 👉 Mache dir beide Bewegungsrichtungen bewusst. Die ZUNGE darf nicht zu fest gegen das Blatt drücken. 👉 Stelle dir vor, dass die Zunge das Blatt eher "streichelt". Die LUFT braucht schon vor dem Wegziehen genug Druck, damit die Luft direkt einströmen kann und der Ton sofort anspringt. 👉 vergiss nicht zu blasen, während du die Zunge bewegst. Und wie funktioniert der Zungenstoß in schnellem Tempo? 😕 In schnellem Tempo sind die Finger schneller als die Zungenbewegung. 🙁 Die Zunge ist ein sehr großer Muskel und deshalb träge. ☹️ Die Zunge muss zwei Bewegungen ausführen, nämlich zum Blatt und wieder weg vom Blatt, während die Finger nur eine Bewegungsrichtung beim Griffwechsel haben: Heben oder Greifen. Es gibt einen TRICK: ❗️Konzentriere dich auf das Ende des Tones und nicht auf den Beginn des nächsten Tones❗️ Das bedeutet, dass du die Zunge so früh wie möglich nach dem Ton ans Blatt bringen musst, damit sie schon da ist, bevor der nächste Ton durch das Wegziehen der Zunge beginnen soll. Das erreichst du, wenn du mit der Zunge den Ton beenden willst, statt den nächsten anzustoßen. 📺 Im aktuellen YouTube-Video führe ich dir das vor: 💡 Mein Tipp: Die Arbeit am Zungenstoß ist deshalb sehr individuell, weil wir die Zunge nicht sehen können. In 1:1-Einheiten, wie du sie in der Saxophone MasterClass mit mir zusammen hast, können wir ganz gezielt auf deine Themen und Fragen zum Zungenstoß eingehen. Hier erfährst du mehr zur Saxophone MasterClass: https://unterricht.saxophonschulekirschke.de/ Mit besten Grüßen, Christoph
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Der wöchentliche Newsletter als Inspiration für dein Saxophon-Üben. Tipps und Tricks aus meiner Unterrichtspraxis mit annähernd 30 Jahren Erfahrung.
Hallo Reader, du erinnerst dich noch an deinen Einstieg ins Saxophon spielen? Ein Thema ist bis jetzt geblieben: Finde das richtige Blatt! 😕 Klar, es kann mühsam sein, die Suche nach dem richtigen Blatt. 👉 Doch das gehört für uns genauso dazu wie das WarmingUp vor dem Üben. 🤩 Mit dem richtigen Blatt macht es einfach mehr Spaß zu spielen. Du kannst deinen Klang gestalten. 👍 Und genau deshalb startest du auch mit einem WarmingUp. Warum vergleiche ich die Suche nach dem richtigen Blatt mit dem...
Hallo Reader, ist dir klar, wie der Ansatz beim Saxophon spielen funktioniert? Und selbst wenn, kennst du das, dass dein Ansatz um so mehr verkrampft, je mehr du darauf achtest? Hier ist die Lösung: Dein Luftstrom formt den Ansatz! Der Ansatz ist ein leidiges Thema. Je mehr man darüber nachdenkt, desto unklarer wird alles. Die Verkrampfung nimmt womöglich sogar zu. ❗️Das liegt ganz einfach daran, dass mit dem Fokus auf den Ansatz die Aufmerksamkeit für den Luftstrom nachlässt. Daher: mache es...